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Lemwerder Online

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung bezieht sich auf das Jahr 1063 n. Chr., als das noch unbesiedelte Gebiet "Aldenabrock" durch König Heinrich IV. in den Besitz der Kirche überging. Mit der Errichtung des Weserdeiches um das Jahr 1100 begann die eigentliche Besiedlung, vorwiegend durch niederländische Einwanderer, des "Landes am Gestade" - daher der Name "Stedingen".

Übermäßige Abgaben ("Zehnt") waren Anlass zur Fehde mit dem Erzbischof von Bremen und führten zum Freiheitskampf der Stedinger in der "Schlacht bei Altenesch" am 27. Mai 1234. Dieser Abwehrkampf unter Bolko von Bardenfleth, Thammo von Huntorp und Detmar tom Dieke gegen die übermächtigen Kreuzfahrerheere des Erzbischofs Gerhard II. mit seinen Verbündeten forderte auf beiden Seiten viele Tote; die Stedinger wurden vernichtend geschlagen.

Ein immer wiederkehrender Feind war das Wasser. Über 50 verheerende Sturmfluten haben das Land heimgesucht. Von einer dieser Naturkatastrophen zeugt die 1478 eingerissene "Nobiskuhle" im Ortsteil Braake.

Lemwerder hatte bereits im Mittelalter dadurch eine herausragende Bedeutung erlangt, dass es um 1500 Gerichtssitz war. Auch gab es bereits im Mittelalter eine Fähre zwischen Lemwerder und Vegesack; allerdings wurde durch Vertrag zwischen Oldenburg und Bremen 1576 bestimmt, dass die Bremer die Fähre behalten sollten. Lemwerder bekam auch die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges (1618 - 1648) zu spüren. Am 15.10.1625 legte der Feldherr Ernst von Mansfeld mit 110 Schiffen und 4.500 Mann an und plünderte eine Woche lang alle erreichbaren Häuser.

Eine längere Leidenszeit gab es auch 1806/07 während Napoleons Kontinentalsperre. 1811/12 wurden Straftruppen in die Häuser gelegt, weil sich zum Dienst im französischen Heer gepresste junge Männer versteckt hielten.

Eines der bedeutsamsten Kapitel der Gemeindegeschichte sind die Grönlandfahrten. Von 1500 bis 1862 stellte Lemwerder den weitaus größten Anteil aller Eismeermannschaften für den Robben- und Walfang. Die Nachfahren fanden Arbeit in den immer mehr wachsenden Boots- und Schiffswerften am Stedinger Deich, später siedelten sich die noch heute bedeutsamen Industriebetriebe an, 1936 wurden die Weser-Flugzeugwerke gebaut. 1936/38 entstanden die "Eschhofsiedlung" und im Ortsteil Deichshausen die "Kleine Siedlung".

Die Aufwärtsentwicklung wurde unterbrochen durch den 2. Weltkrieg. Schreckenstage waren der 18.03. und der 08.10.1943, als nach zwei Flugzeugangriffen 52 Todesopfer und umfangreiche materielle Schäden (der Ortsteil Lemwerder-West wurde nahezu vollkommen zerstört) zu beklagen waren. Die ersten Nachkriegsjahre waren geprägt durch einen starken Vertriebenenzustrom. Dieser Bevölkerungsteil war wesentlich am Wiederaufbau beteiligt. Die heutige Gemeinde Lemwerder (bis 15.11.1972 Gemeinde Altenesch) umfasst das Gebiet der bis zur oldenburgischen Verwaltungs- und Gebietsreform im Jahre 1933 selbständigen Gemeinden Altenesch und Bardewisch, zu denen verschiedene Bauernschaften gehören.

Quelle: www.city-line.de





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  29.05.2017, 22:43 Uhr Lesezeichen hinzufügen! E-Mail an Webmaster 
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